Im Projekt wurde eine offenen Begegnungsgruppe für Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchtgeschichte gegründet. Dabei ging es darum, Menschen, die erst kurz in Deutschland sind und noch nicht (viel) Deutsch sprechen, bei der Integration zu unterstützen.
Dazu wurden u.a. folgende Aktivitäten durchgeführt:
Workshops
Koch-Workshops
Das gemeinsame Kochen förderte den Teamgeist und die Zusammenarbeit. Die Jugendlichen mussten gemeinsam Entscheidungen treffen und ihre Kochkünste unter Beweis stellen.
Theater-Workshops
Die Entwicklung von Theaterstücken hat den Jugendlichen nicht nur Spaß gemacht, sondern ihnen auch geholfen, ihre Emotionen auszudrücken und ihre Geschichten zu erzählen. Theater ist eine kraftvolle Methode, um Erfahrungen zu verarbeiten und Verständnis füreinander zu entwickeln.
Kunst-Workshops
In Zusammenarbeit mit lokalen Künstler:innen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Kunsttechniken zu erlernen. Diese Workshops haben nicht nur ihre kreativen Fähigkeiten gefördert, sondern auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt.
Politik-Workshops mit Source d’espoir
In diesem Workshop haben die Jugendlichen gelernt, wie wichtig politische Bildung ist. Sie diskutierten über ihre Rechte und Pflichten und entwickelten ein Bewusstsein für die demokratischen Strukturen in Deutschland.
Musik-Workshop
Der Musik-Workshop, in dem die Teilnehmer die Djembe (eine afrikanische Trommel) erlernten, ermöglichte es den Jugendlichen, sich musikalisch auszudrücken und ihre kulturellen Wurzeln zu feiern. Musik verbindet und schafft eine Atmosphäre des Miteinanders.
Ausflüge und Events
Humboldt Forum
Der Besuch des Humboldt Forums ermöglichte es den Jugendlichen, sich mit der deutschen Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen. Durch interaktive Führungen konnten sie ihre Fragen stellen und ihre Neugierde stillen. Dies war besonders wichtig, um ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln.
Bootsfahrt
Die Bootsfahrten auf den Berliner Gewässern waren ein Schlüsselprojekt, das den Jugendlichen half, ihre Ängste aus einer vorangegangenen Flucht über Wasser abzubauen. Während der Fahrten hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einer geschützten Umgebung auszutauschen und ihre Erlebnisse zu teilen. Diese Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert, da sie halfen, das Vertrauen untereinander zu stärken.
Fernsehturm Alexanderplatz
Der Besuch des Fernsehturms war ein weiterer Höhepunkt. Die Aussicht auf Berlin bereitete den Jugendlichen nicht nur Freude, sondern förderte auch ihr Interesse an der Stadt und ihrer Geschichte.
„Fufu et tout!“
Im Rahmen der interkulturellen Woche haben wir das Event „Fufu et tout!“ organisiert. Dort haben wir gemeinsam mit den Jugendlichen gekocht und traditionelle Gerichte zubereitet. Dabei gab es eine Mischung aus Fulani und deutschen Speisen wie Fufu und Waffeln. Diese kulinarischen Erlebnisse förderten das Verständnis für verschiedene Kulturen und schenkten den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Heimatküche vorzustellen.
Während „Fufu et tout!“ wurden auch die kreativen Arbeiten, die während der regelmäßigen Treffen im Fuchsbau entstanden sind, in einer Ausstellung präsentiert. Dies gab den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Kunstwerke mit anderen zu teilen und Anerkennung für ihre Kreativität zu erhalten.
Projektdurchführung
B.Yalli Kulturverein 224 e.V.